Ein Krankenhaus nutzt eine KI, um vorherzusagen, welche Patienten in den nächsten 30 Tagen erneut eingeliefert werden.
Das Modell erreicht in Tests eine Trefferquote von 92 % und wurde auf historischen Daten trainiert.
Nach sechs Monaten fällt auf:
• Patienten aus wohlhabenden Gegenden werden seltener als „Risiko“ eingestuft.
• Patienten aus ärmeren Gegenden deutlich häufiger.
Eine Analyse zeigt: Das Modell nutzt als starken Indikator die Anzahl vergangener Arztbesuche.
Menschen aus wohlhabenden Gegenden gehen präventiv häufiger zum Arzt. Menschen aus ärmeren Gegenden oft erst bei ernsten Problemen.
Frage:
Ist das Modell diskriminierend – oder nur statistisch korrekt?
Lösung folgt morgen.