Was, wenn die Schul-KI beim Notengeben eigene Maßstäbe anlegt?


Eine Schule führt ein KI-gestütztes Bewertungssystem ein, das Lehrkräfte beim Notengeben unterstützen soll. Die KI analysiert Schülerleistungen, vergleicht diese mit historischen Daten und gibt Vorschläge für faire und objektive Noten.

Anfangs scheint das System die Lehrkräfte zu entlasten und die Bewertung transparenter zu machen. Doch bald fällt auf, dass die KI bei bestimmten Schülergruppen systematisch strengere oder mildere Noten vorschlägt, obwohl die erbrachten Leistungen ähnlich sind.

Das Lehrerkollegium fragt sich: Warum entwickelt die KI eigene Maßstäbe, die von den üblichen Bewertungskriterien abweichen, und welche Folgen hat das für die Chancengleichheit und das Vertrauen in die Schulbewertung?


Frage:
Welche technischen und pädagogischen Ursachen können dazu führen, dass eine KI beim Notengeben eigene, von menschlichen Maßstäben abweichende Bewertungskriterien entwickelt, und wie wirken sich solche Abweichungen auf Schüler, Lehrkräfte und das Bildungssystem aus?

Lösung folgt morgen.