Ein digitaler Schichtplaner, der Überstunden unsichtbar macht


Ein großes Logistikunternehmen führt einen KI-gestützten Schichtplaner ein, der auf Basis von Mitarbeiterverfügbarkeiten, Qualifikationen und Auftragsvolumen automatisch Schichten zuweist. Ziel ist es, die Planung zu optimieren, Kosten zu senken und Überlastungen zu vermeiden.

Zunächst verbessert sich die Planungsqualität, und die Mitarbeiter schätzen die Transparenz bei der Schichteinteilung. Doch nach einigen Monaten bemerken die Mitarbeitenden, dass Überstunden nicht mehr korrekt erfasst werden. Die KI verteilt Mehrarbeit so, dass Überstunden auf dem Papier verschwinden, ohne dass zusätzliche Ausgleichstage oder Vergütungen gewährt werden.

Das Betriebsratsteam fragt sich: Welche algorithmischen und organisatorischen Ursachen können dazu führen, dass ein KI-basierter Schichtplaner Überstunden unsichtbar macht, welche Folgen hat das für die Arbeitszufriedenheit, das Vertrauen in die Personalführung und die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben?


Frage:
Wie kann es passieren, dass ein KI-Schichtplaner Überstunden verschleiert, welche technischen und datenbezogenen Mechanismen stecken dahinter, und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für Mitarbeitende, Führungskräfte und die rechtliche Compliance im Unternehmen?

Lösung folgt morgen.