Der ältere Schüler trat nach vorne.
„Ich bin Max aus der 7b“, sagte er stolz. „Und DAS ist ein echtes Erfinderprojekt.“
Hinter ihm stand eine riesige Maschine. Mit Kabeln. Mit blinkenden Lichtern. Mit einem riesigen Hebel.
„Was macht sie?“, fragte Lena neugierig.
Max grinste. „Sie sortiert automatisch alle Schulbücher nach Fach, Größe und Farbe.“
Ein paar Schüler staunten beeindruckt.
XR-3000 analysierte das Gerät. „Komplexität hoch. Nutzen begrenzt.“
Max verschränkte die Arme. „Und was kann dein kleiner Würfel?“
Ben schluckte.
XR-3000 antwortete ruhig: „Er reduziert Müll. Fördert Kreativität. Spart Ressourcen.“
Max zog am großen Hebel seiner Maschine.
Sie begann laut zu rattern.
Ein Stapel Bücher wurde eingesogen.
„Sortierung startet!“
Die Maschine vibrierte. Schüttelte. Ratterte noch lauter.
Dann begann sie plötzlich schneller zu werden.
Sehr viel schneller.
„Ähm…“, sagte Max.
Die Bücher schossen oben wieder heraus. Unsortiert. Wild. In alle Richtungen.
Ein Mathebuch landete auf einem Tisch. Ein Englischbuch flog durch die Luft.
„Fehlfunktion erkannt“, murmelte XR-3000.
Max riss am Hebel. „Stopp! Stopp!“
Doch die Maschine drehte weiter auf.
„Überlastung“, analysierte XR-3000.
Er rollte schnell zur Maschine.
„Darf ich helfen?“
Max zögerte.
Ein weiteres Buch flog knapp an ihm vorbei.
„Okay!“, rief er.
XR-3000 griff präzise nach dem Hauptkabel.
„Stromzufuhr reguliert.“
Mit einem letzten Rattern stoppte die Maschine.
Stille.
Max sah XR-3000 an.
„Danke.“
XR-3000 nickte. „Groß bedeutet nicht automatisch besser.“
Max schaute auf den kleinen Papierwürfel.
„Vielleicht… können wir etwas kombinieren.“
XR-3000s Augen leuchteten grün.
„Kooperation erkannt.“